02 Aug 2009

Rechtsextremismus – was macht ihn aus?

Ursprung des Rechtsextremismus und der Neonazis ist der Nationalsozialismus des Dritten Reiches unter der Führung von Adolf Hitler. Der heutige Rechtsextremismus bezieht sich in seinen Werten und Zielen auf die historische Vorlage.

Die Rechtsextremen treten für eine andere als der derzeit bestehenden Gesellschaftsordnung ein und richten sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Mit ihrer Ideologie sprechen sie dem Einzelnen die existierenden Menschenrechte ab, vor allem das Gleichheitsgebot.

Die von ihnen favorisierte Staatsordnung ist die der Diktatur,
sie sehen eine Überlegenheit des Nationalstaates,
glorifizieren und verharmlosen damit den Nationalsozialismus,
sind Ausländern und Juden gegenüber feindlich eingestellt und
vertreten Darwins Theorie, demnach der Stärke dem Schwächeren gegenüber siegt.

Die Demokratiefeindlichkeit macht rechtsextreme Organisationen angreifbar und führte in der Vergangenheit zu mehreren Verboten rechter Zusammenschlüsse.

Rechtsextreme grenzen sich nicht nur ab, schließen andere aus und ordnen andere unter sondern greifen auch zu Gewalt. Die Gewalt wird propagiert in ihrer Musik, in Wort, Schrift und Symbolen. Sie äußert sich verbal und körperlich. So veröffentlicht das Bundesinnenministerium jährlich die Zahl der Gewaltdelikte, die rechtsextrem motiviert sind. Von 1990 bis jetzt sind über 100 Todesopfer rechter Gewalt zu betrauern.

Empfehlen Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • TwitThis
  • MySpace
  • StumbleUpon
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
in: Rechtsextremismus von Sebastian